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Aus dem Archiv 

Highlights der philatelistischen Ausstellung 2024 in der Abflughalle


Während der Chartersaison 2024 fand im Abflugraum des Bern Airport erstmals eine philatelistische Ausstellung statt!
Aus einer grösseren Sammlung wurden originale Briefe gezeigt, die alle in der Stadt Bern aufgegeben wurden und ausschliesslich an Destinationen im nahen und fernen Ausland gelangten. Nachfolgend einige Exponate (Scans von Briefen) dieser spannenden Ausstellung!
Philatelie nennt man die höhere Stufe des Briefmarkensammelns, verbunden mit Forschung.


Koolhoven F.K. 50

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Zusatzinformationen zu diesem Bild
Er nannte sich Henri Pillichody und wird generell so benannt. Henri war allerdings sein 3. Vorname.  
Sein vollständiger Name war Eduard Rudolf Henri Pillichody. 
Von 1929 bis 1937 erster Flugplatzdirektor in Bern-Belpmoos. 
Er hatte eine bewegte Aviatikkarriere. Er kam am 24. März 1893 in Yverdon zur Welt. Er starb am 18. Juli 1980 in Mont-sur-Rolle.
Weitere Informationen unter: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046139/2020-11-03/ 


Briefe aus dem Archiv Flughafen Bern AG
  

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Der erste Brief ist von der Société des Moteurs Gnome et Rhône, datiert 29. Oktober 1934, umfasst 2 Seiten, und richtet sich an Alpar Direktor Pillichody. Im Brief fragt Monsieur Jean Gerbault von der Société des Moteurs Gnome et Rhône an ob die Alpar nicht ihren Einfluss sowohl beim Direktor des Eidgenössischen Luftamtes, Robert Gsell (im Brief fälschlicherweise als Jsell geschrieben, gemeint ist jedoch Robert Gsell, der seinerzeit beim Luftamt als Oberexperte tätig war), und auch beim Hersteller Koolhoven geltend machen könnte dass nebst den Pratt & Whitney Motoren vom Typ WASP auch ihr Motor Typ 7 Kds. als Antrieb für das neue Flugzeug evaluiert werden könnte. Bereits seien mehr als 100 Exemplare der 7 Kds auf Flugzeugen der Air France im Einsatz. Man sei bei der Gnome et Rhône überzeugt dass ihre Triebwerk den amerikanischen ebenbürtig seien und dass der technische Support genausogut gewährleistet sei.

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Ebenfalls zu dieser Zeit wirbt die Société des Moteurs et Automobiles Lorraine, mit einem 2-seitigen Brief vom 27. November 1934 für ihre Motoren vom Typ ALGOL. Die ALGOL-Motoren könnten mit bis zu einer Leistung von 400 Pferdestärken gebaut werden (französisch cv – chevaux fiscaux) und genausogut für die F.K. 50 in Frage kommen wie die WASP Motoren.
Schlussendlich wurden die Koolhoven F.K. 50 dann doch alle mit den Pratt & Whitney WASP Triebwerken gebaut.
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Dank Sponsoren konnte dieses wunderschöne Modell des Koolhoven F.K. 50 als Einzelanfertigung bestellt werden, vielen Dank!
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Dank Sponsoren konnte diese wunderschöne Modell des Fokker F-Xl „Universal“ als Einzelanfertigung bestellt werden, vielen Dank!


Aus dem Jahre 1949

Douglas DC-3/C-47 vor dem Hangar 3 auf dem verschneiten Flugplatz Bern-Belp

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Diese vom Berner Fotografen Hans-Beat Burgunder stammende Aufnahme datiert aus dem Jahre 1949. Das genaue Aufnahmedatum ist nicht bekannt. Von den fünf DC-3/C-47 Frachtern auf dem Bild brachten vier eine Grosslieferung von JAWA 250/350 Motorrädern aus Prag in der damaligen Tschechoslowakei (heutige Tschechische Republik) für einen Berner Motorrad-Importeur.
Links im Bild ist eine DC-3/C-47 der COBETA aus Belgien mit einem Lastwagen und Lademannschaft zu sehen. Was dieses Flugzeug nach Bern gebracht oder abgeholt hat ist nicht bekannt.
Die Kennzeichen der Flugzeuge und die Namen der Fluggesellschaften (in Klammern) sind: OK-WAK (CSA), OK-WBC (Svitlet Avia), OK-WDI (CSA), OK-WDL (CSA) und OO-APC (COBETA).

Insgesamt erreichte der Warenverkehr mit DC-3 Sonderflügen 1949 laut Alpar-Jahresbericht einen Wert von über 80 Tonnen.

Hangar 6 (ll) 1937

Der Hangar 6 wurde im Oktober 1937 als «Neue Sportflugzeughalle» eingeweiht und als Hangar II (römische Zahl 2) nummeriert. Der Hangar wurde von Beginn weg gut genutzt. Bereits zur Zeit der Eröffnung war die Hangarfläche mit Leichtflugzeugen gut besetzt.
In der Garage (damals «Autobox» genannt) ist die Chevrolet Master Limousine der Flugplatzgenossenschaft zu sehen die für VIP-Transporte genutzt wu
rde. Der Chevrolet wurde bei GENERAL MOTORS SUISSE AG BIEL gebaut, dem Montagewerk der europäischen General Motors (GM), welches von 1936 bis 1975 in Betrieb war. Der Kleinlaster ist ein in England gebauter Morris mit Allradantrieb. Das Fahrzeug hatte permanenten Allradantrieb (4x4) und eignete sich gut für Gepäck- und Frachtbeförderungen auf dem damals noch weitgehend unbefestigten Belpmoos Fluplatzareal. Die Autobox war ursprünglich nur ein Raum zum Einstellen von Autos und wurde erst später zur Werkstatt umgebaut.
Rechts im Bild zu sehen ist der Doppeldecker Bücker Bü 131 Jungmann HB-UBU des Berner Aero Clubs mit Baujahr 1936.

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Aus dem Jahre 1928

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Aus dem Jahre 1930

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Postkarte 1963

HB-GAY, 1961 an Alpar AG ausgeliefert
Flughafenhotel 1963 von Familie Willy Müller-Heim eröffnet

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